Alles


 

Dies ist die Geschichte von Helen, meiner Frau, und von Jeremy, der eigentlich Ferdinand Mosbacher hieß, Helens erster Ehemann war, dann verschwand und für viele Jahre alle glauben gemacht hatte, er sei tot, bis er an einem regnerischen Oktobertag in unserem Café auftauchte und damit das schmucklose, beständige Leben, das Helen und ich uns gemeinsam aufgebaut hatten, durcheinanderbrachte.

Ich nehme an, es ist auch meine Geschichte.

Und doch verstehe ich meine eigene Rolle darin am wenigsten. Vielleicht geht einem das immer so, wenn man aufs eigene Leben blickt. Vielleicht könnte Jeremy mehr dazu sagen. Jeremy, der eigentlich Ferdinand hieß. Aber das ist wohl auch egal.
Jetzt, wo er tot ist.

 

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Ein kleines Café an der Ostsee. Eine Insel, die zwar genau genommen keine ist, auf der Lukas Seeger aber mehr als zufrieden ist mit seinem ruhigen, gleichförmigen Leben.
Als der totgeglaubte erste Ehemann seiner Frau aus heiterem Himmel im Café auftaucht, nehmen Ereignisse ihren Lauf, die Lukas zwingen, sich auf eine Reise zu begeben, zunächst in die Sümpfe im tiefen Süden der USA und dann in die Wildnis der roten Wüste von Utah.

 

Nach seinem atmosphärischen Debütroman Nach der Parade (2019), der auf der Shortlist des Thaddäus-Troll-Preises stand, erzählt Moritz Hildt in Alles eine ebenso fesselnde wie erschütternde Geschichte darüber, wie gut man die Menschen, die einem besonders nahe sind, überhaupt kennen kann – und welches Maß an Wahrheit nötig ist, welches gut, und welches gefährlich.

 

ERSCHEINUNGSDATUM: 15. Juli 2020

 

Eine Leseprobe und weitere digitale Appetithappen wird es auf der Verlagsseite zum Roman geben:

https://duotincta.de/kulturgut/alles/

 

 

Moritz Hildt

Alles

Roman, 250 Seiten

ISBN 978-3-946086-56-7, 17 Euro

 

Zu kaufen ab dem 15.7.2020 überall im Buchhandel, analog wie digital, in letzterem Fall auch direkt beim Verlag.