Nach der Parade


 

 

Frank Baumann war am Morgen mit dem festen Entschluss aufgewacht, sich ein Notizbuch zu kaufen. Ein kleines würde es sein, am liebsten liniert und mit schwarzem Ledereinband. Wichtig war aber vor allem, dass es in seine Hemdtasche passte. Denn von heute an würde er es immer bei sich tragen.

 

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New Orleans. Ein ganzes Jahr ohne Verpflichtungen. Eine fremde Stadt, die rätselhaft  ist und doch eigenartig vertraut, in deren schwerer, süßlicher Luft die Dinge eine größere Toleranz für Uneindeutigkeit zu haben scheinen.


Frank Baumann ist zweiundvierzig Jahre alt und sicher, das große Los gezogen zu haben, als er seine Frau zu ihrem einjährigen Forschungsaufenthalt nach New Orleans begleitet. Doch im Verlauf von drei Tagen, an deren Ende Mardi Gras steht, der Höhepunkt des Karnevals, erfährt Baumanns Welt tiefschürfende Risse, die sein Leben bis auf die Grundfesten in Frage stellen – aber womöglich auch die Chance auf etwas Neues aufbrechen lassen.

 

Ein Roman über die Frage, worin das eigentliche Leben besteht, über die Sehnsucht danach, dass die Dinge und das eigene Handeln eine Bedeutung haben – und über eine Stadt, in der Dinge möglich werden, die sonst nirgendwo möglich sind.

 

 

 

Eine Leseprobe und weitere digitale Appetithappen gibt es auf der Verlagsseite zum Roman:

https://duotincta.de/kulturgut/nach-der-parade

 

 

Moritz Hildt

Nach der Parade

Roman, 200 Seiten

ISBN 978-3-946086-40-6, 17 Euro

 

Zu kaufen überall im Buchhandel, analog wie digital, in letzterem Fall auch direkt beim Verlag.